
AKTE 123
Band 3 · Kapitel 1 · Paläozän & Eozän
Neu entdecktRekord-Akte
Kumimanu fordycei
Name bedeutet: Monstervogel (Sprache der Māori) – zu Ehren des Forschers Ewan Fordyce
Welche Laute die Tiere im Urzeit-Meer machten, weiß niemand genau. Heutige Wale verständigen sich mit Gesängen und Klicklauten. Hör dir an, wie es im Ozean gerauscht haben könnte.
Steckbrief
Die wichtigsten Fakten
- Name bedeutetMonstervogel (Sprache der Māori) – zu Ehren des Forschers Ewan Fordyce
- LieblingsnahrungFische und Tintenfische, die er tauchend jagte
- Wann es lebteVor etwa 57 Millionen Jahren
- GrößeGeschätzt 1,6 bis 1,8 Meter hoch – so groß wie ein Erwachsener
- GewichtEtwa 150 Kilogramm – so schwer wie ein Schwarzbär
- BesonderheitenDer schwerste Pinguin, der je gefunden wurde – dreimal so schwer wie ein heutiger Kaiserpinguin.
- Verwandte heuteAlle heutigen Pinguine, zum Beispiel der Kaiserpinguin
So groß im Vergleich zu dir
Ein Kind ist etwa 1,30 m groß. Kumimanu fordycei war bis zu 1,7 m groß, größer als ein Kind.
Wissenschaftlicher Hintergrund
- Entdeckt / beschrieben von
- Alan Tennyson (Fund), Daniel Ksepka und Kollegen (Beschreibung)
- Jahr
- 2017 (Fund), 2023 (Beschreibung)
- Fundort
- Strand bei Moeraki, Otago (Neuseeland)
Alan Tennyson und sein Sohn fanden die Knochen in großen Steinkugeln am Strand, die von der Brandung aufgebrochen worden waren. Die Größe wurde aus den Flügel- und Brustknochen berechnet, weil die Beine fehlen.
Akten-Quiz: Hast du gut aufgepasst?
Drei Fragen zu dieser Akte. Die Antworten stehen im Steckbrief.
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