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Illustration: Mainzer Seekuh (Halitherium) in seinem Lebensraum.
AKTE 144
Band 3 · Kapitel 3 · Riesen der Meere und Flüsse
Deutscher Fund

Mainzer Seekuh (Halitherium)

Name bedeutet: Halitherium = Meeres-Tier

Welche Laute die Tiere im Urzeit-Meer machten, weiß niemand genau. Heutige Wale verständigen sich mit Gesängen und Klicklauten. Hör dir an, wie es im Ozean gerauscht haben könnte.

Steckbrief

Die wichtigsten Fakten

  • Name bedeutetHalitherium = Meeres-Tier
  • LieblingsnahrungSeegras am Meeresboden
  • Wann es lebteVor etwa 33 bis 28 Millionen Jahren
  • GrößeEtwa 2,5 Meter lang (geschätzt)
  • GewichtMehrere hundert Kilogramm (geschätzt)
  • BesonderheitenIm Körper steckten noch winzige Reste von Hinterbeinen – ein Zeichen, dass ihre Vorfahren an Land lebten.
  • Verwandte heuteSeekühe wie der Dugong und die Manatis – und entfernt die Elefanten

So groß im Vergleich zu dir

Ein Kind ist etwa 1,30 m groß. Die Mainzer Seekuh war bis zu 2,5 m lang, so lang wie 2 Kinder, die hintereinander liegen.

Wann und wo lebte es?Reise mit der Zeitmaschine in die Zeit von Mainzer Seekuh (Halitherium) und sieh, wie die Erde damals aussah.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Entdeckt / beschrieben von
Johann Jakob Kaup
Jahr
1838
Fundort
Flonheim, Rheinhessen (Mainzer Becken, Rheinland-Pfalz)

Wo heute Weinberge stehen, war vor 30 Millionen Jahren ein warmes Meer. Viele Skelette dieser Seekühe stammen aus dem Mainzer Becken. Weil der erste Fund nur ein einzelner Zahn war, streiten Forscher bis heute um den richtigen Namen – manche Tiere heißen inzwischen Kaupitherium.

Akten-Quiz: Hast du gut aufgepasst?

Drei Fragen zu dieser Akte. Die Antworten stehen im Steckbrief.

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