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Illustration: Stellersche Seekuh in seinem Lebensraum.
AKTE 177
Band 3 · Kapitel 6 · Die letzten Riesen
Vom Menschen ausgerottet

Stellersche Seekuh

Name bedeutet: Nach dem Naturforscher Georg Wilhelm Steller

Welche Laute die Tiere im Urzeit-Meer machten, weiß niemand genau. Heutige Wale verständigen sich mit Gesängen und Klicklauten. Hör dir an, wie es im Ozean gerauscht haben könnte.

Steckbrief

Die wichtigsten Fakten

  • Name bedeutetNach dem Naturforscher Georg Wilhelm Steller
  • LieblingsnahrungSeetang (Kelp)
  • Wann es lebteBis 1768
  • GrößeEtwa 8 bis 9 Meter lang
  • GewichtEtwa 8 bis 10 Tonnen
  • BesonderheitenDie größte Seekuh aller Zeiten. Sie hatte keine Zähne, sondern zerrieb den Tang mit Hornplatten.
  • Verwandte heuteDugong

So groß im Vergleich zu dir

Ein Kind ist etwa 1,30 m groß. Die Stellersche Seekuh war bis zu 9 m lang, so lang wie 7 Kinder, die hintereinander liegen.

Wann und wo lebte es?Reise mit der Zeitmaschine in die Zeit von Stellersche Seekuh und sieh, wie die Erde damals aussah.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Entdeckt / beschrieben von
Georg Wilhelm Steller
Jahr
1741
Fundort
Beringinsel (Russland)

Steller stammte aus Windsheim in Franken. Nach einem Schiffbruch mit der Expedition von Vitus Bering beschrieb er als einziger Forscher die lebenden Tiere. Nur 27 Jahre später waren alle Stellerschen Seekühe von Jägern getötet.

Akten-Quiz: Hast du gut aufgepasst?

Drei Fragen zu dieser Akte. Die Antworten stehen im Steckbrief.

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