
AKTE 203
Band 4 · Kapitel 3 · Hinaus in die Welt
Fund-AkteRätsel-Akte
Der Peking-Mensch
Was ist das?: Knochen und Zähne von rund 40 Menschen aus einer Höhle
Geräusche aus der Urzeit hat niemand aufgenommen. Hör dir an, wie der Wind am Fundort damals gerauscht haben könnte.
Steckbrief
Die wichtigsten Fakten
- Was ist das?Knochen und Zähne von rund 40 Menschen aus einer Höhle
- Wer war es?Homo erectus
- Wie alt?Etwa 770.000 bis 400.000 Jahre
- ErhaltenDie Originale verschwanden 1941 spurlos, erhalten sind genaue Abgüsse
- Was es verrätHomo erectus lebte lange Zeit auch in kühleren Gegenden Asiens
- BesonderheitenLange glaubte man, der Peking-Mensch habe in der Höhle schon Feuer genutzt. Heute sind viele Forscher unsicher, woher die Brandspuren stammen.
- Zu sehen inAbgüsse im Museum von Zhoukoudian bei Peking und in vielen anderen Museen
Wissenschaftlicher Hintergrund
- Entdeckt / beschrieben von
- Otto Zdansky, Davidson Black, Pei Wenzhong und Team
- Jahr
- 1921 (erste Zähne), 1929 (erster Schädel)
- Fundort
- Zhoukoudian bei Peking, China
Im Zweiten Weltkrieg sollten die Knochen in Kisten nach Amerika gebracht werden. Doch sie kamen nie an. Wo sie geblieben sind, ist eines der größten Rätsel der Forschung. Zum Glück wurden vorher genaue Abgüsse gemacht.
Akten-Quiz: Hast du gut aufgepasst?
Drei Fragen zu dieser Akte. Die Antworten stehen im Steckbrief und im Hintergrund.
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