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Illustration: Die Schöninger Speere.
AKTE 209
Band 4 · Kapitel 3 · Hinaus in die Welt
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Die Schöninger Speere

Was ist das?: Mehrere hölzerne Speere, Wurfstöcke und weitere Holzgeräte

Geräusche aus der Urzeit hat niemand aufgenommen. Hör dir an, wie der Wind am Fundort damals gerauscht haben könnte.

Steckbrief

Die wichtigsten Fakten

  • Was ist das?Mehrere hölzerne Speere, Wurfstöcke und weitere Holzgeräte
  • Wer war es?Frühe Neandertaler
  • Wie alt?Etwa 200.000 Jahre
  • ErhaltenSpeere bis 2,50 Meter lang, aus Fichten- und Kiefernholz
  • Was es verrätSchon damals jagten Menschen gemeinsam und planten ihre Jagd
  • BesonderheitenDie Speere sind vorne dicker und schwerer, genau wie moderne Wurfspeere im Sport. Daneben lagen Knochen von mindestens 20 Wildpferden.
  • Zu sehen inForschungsmuseum Schöningen (Niedersachsen)
Wann und wo war das?Reise mit der Zeitmaschine zu Akte 209 und sieh, wie die Erde damals aussah und wer noch zur gleichen Zeit lebte.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Entdeckt / beschrieben von
Hartmut Thieme und Team
Jahr
1994–1998
Fundort
Braunkohletagebau Schöningen (Niedersachsen)

Die Speere lagen im Schlamm eines Seeufers, wo kein Sauerstoff an das Holz kam. Deshalb sind sie nicht verrottet. Lange hielt man sie für 300.000 Jahre alt. Neue Messungen von 2025 ergaben etwa 200.000 Jahre. Es sind trotzdem die ältesten vollständig erhaltenen Jagdwaffen der Welt.

Akten-Quiz: Hast du gut aufgepasst?

Drei Fragen zu dieser Akte. Die Antworten stehen im Steckbrief und im Hintergrund.

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