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Illustration: Pfeil und Bogen.
AKTE 222
Band 4 · Kapitel 5 · Künstler, Jäger und Erfinder
Erfindungs-Akte

Pfeil und Bogen

Was ist das?: Eine Waffe, mit der man Pfeile weit und genau schießen kann

Geräusche aus der Urzeit hat niemand aufgenommen. Hör dir an, wie der Wind um die Lagerplätze der Menschen gerauscht haben könnte.

Steckbrief

Die wichtigsten Fakten

  • Was ist das?Eine Waffe, mit der man Pfeile weit und genau schießen kann
  • Erfunden vonHomo sapiens in Afrika
  • Seit wann?Seit mindestens 64.000 Jahren
  • MaterialHolz für den Bogen, Tiersehnen für die Sehne, Spitzen aus Stein oder Knochen
  • Wofür?Zur Jagd aus sicherer Entfernung
  • BesonderheitenAn steinernen Pfeilspitzen aus der Sibudu-Höhle fand man Reste von Blut und Knochen. Manche Spitzen waren vielleicht sogar vergiftet.
  • Und heute?Bogenschießen ist heute eine Sportart bei den Olympischen Spielen
Wann und wo war das?Reise mit der Zeitmaschine zu Akte 222 und sieh, wie die Erde damals aussah und wer noch zur gleichen Zeit lebte.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Entdeckt / beschrieben von
Marlize Lombard und Team
Jahr
2010 (vorgestellt)
Fundort
Sibudu-Höhle, Südafrika

Holz und Sehnen verrotten schnell. Deshalb finden Forscher fast nie alte Bögen, sondern nur die Spitzen. An den Bruchspuren erkennen sie, ob eine Spitze mit einem Bogen abgeschossen wurde.

Akten-Quiz: Hast du gut aufgepasst?

Drei Fragen zu dieser Akte. Die Antworten stehen im Steckbrief und im Hintergrund.

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