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Illustration: Der Hund von Oberkassel.
AKTE 230
Band 4 · Kapitel 5 · Künstler, Jäger und Erfinder
Fund-AkteDeutscher FundRekord-Akte

Der Hund von Oberkassel

Was ist das?: Ein Grab mit zwei Menschen und einem jungen Hund

Geräusche aus der Urzeit hat niemand aufgenommen. Hör dir an, wie der Wind am Fundort damals gerauscht haben könnte.

Steckbrief

Die wichtigsten Fakten

  • Was ist das?Ein Grab mit zwei Menschen und einem jungen Hund
  • Wer war es?Ein Mann, eine Frau und ihr Hund
  • Wie alt?Etwa 14.000 Jahre
  • ErhaltenZwei Skelette, Hundeknochen und kleine Kunstwerke aus Knochen und Geweih
  • Was es verrätHunde gehörten schon in der Eiszeit zur Familie der Menschen
  • BesonderheitenDer Welpe war schwer an Staupe erkrankt. Er überlebte nur, weil Menschen ihn wochenlang pflegten, obwohl er ihnen nicht nützlich sein konnte.
  • Zu sehen inLVR-LandesMuseum Bonn
Wann und wo war das?Reise mit der Zeitmaschine zu Akte 230 und sieh, wie die Erde damals aussah und wer noch zur gleichen Zeit lebte.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Entdeckt / beschrieben von
Steinbrucharbeiter
Jahr
1914
Fundort
Basaltsteinbruch in Bonn-Oberkassel (Nordrhein-Westfalen)

Erst rund 100 Jahre nach dem Fund untersuchten Forscher die Hundeknochen genauer. Dabei entdeckten sie, dass der Hund krank gewesen war. Es ist einer der ältesten sicheren Belege für Haushunde auf der Welt.

Akten-Quiz: Hast du gut aufgepasst?

Drei Fragen zu dieser Akte. Die Antworten stehen im Steckbrief und im Hintergrund.

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