
AKTE 235
Band 4 · Kapitel 6 · Von Jägern zu Bauern
Fund-AkteDeutscher Fund
Die Pfahlbauten am Bodensee
Was ist das?: Dörfer aus Holzhäusern an Seeufern und in Mooren
Geräusche aus der Urzeit hat niemand aufgenommen. Hör dir an, wie der Wind am Fundort damals gerauscht haben könnte.
Steckbrief
Die wichtigsten Fakten
- Was ist das?Dörfer aus Holzhäusern an Seeufern und in Mooren
- Wer war es?Bauern der Jungsteinzeit und der Bronzezeit
- Wie alt?Am Bodensee etwa 6.000 bis 2.800 Jahre
- ErhaltenHolzpfähle, Werkzeuge, Stoffe, Brot und sogar Essensreste
- Was es verrätIm feuchten Boden bleiben Dinge erhalten, die sonst längst verrottet wären
- BesonderheitenOb die Häuser auf Stelzen über dem Wasser standen oder am feuchten Ufer, darüber diskutieren Forscher bis heute.
- Zu sehen inPfahlbaumuseum Unteruhldingen am Bodensee
Wissenschaftlicher Hintergrund
- Entdeckt / beschrieben von
- Ferdinand Keller beschrieb die ersten Pfahlbauten
- Jahr
- 1854 (Zürichsee)
- Fundort
- Bodensee, Federsee und andere Seen rund um die Alpen
Im Winter 1853/54 sank der Wasserstand des Zürichsees stark. Dabei kamen Pfähle und Funde zum Vorschein. Seit 2011 gehören über 100 Pfahlbau-Fundstellen in sechs Ländern zum UNESCO-Welterbe.
Akten-Quiz: Hast du gut aufgepasst?
Drei Fragen zu dieser Akte. Die Antworten stehen im Steckbrief und im Hintergrund.
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